#25: Raus aus dem Dauerstress: So bringst du dein Gehirn zurück in den Ruhemodus

Shownotes

Dauerstress ist für viele Unternehmer:innen längst zur vermeintlichen Normalität geworden. Der Terminkalender ist voll, das Gedankenkarussell dreht sich unaufhörlich – und selbst wenn der Druck nachlässt, findet der Kopf kaum zur Ruhe.

In dieser Folge nehme ich dich mit in eine persönliche Geschichte, die mir einen echten Aha-Moment beschert hat: die Erfahrung meiner Tochter während ihrer Abschlussarbeit. Neun Wochen Vollgas – und danach die Unfähigkeit, in die Entspannung zu finden. Klingt vertraut?

Genau hier setzen wir an. Du erfährst: 🔸 Warum dein Gehirn wie ein Computer funktioniert – und regelmäßige „System-Updates“ braucht 🔸 Welche einfachen, aber effektiven Methoden du nutzen kannst, um wirklich runterzufahren 🔸 Wie bewusste Pausen dich langfristig leistungsfähiger machen

Diese Folge hilft dir, das Prinzip von Regeneration als festen Bestandteil deines unternehmerischen Erfolgs zu verankern – mit sofort umsetzbaren Impulsen.

Herzliche Grüße dein Andreas.

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00:00:00: Dauerstress als Normalität.

00:00:04: So lernt dein Gehirn, wieder runterzufahren,

00:00:09: sich wieder zu regenerieren.

00:00:12: In dieser Folge geht es darum, mal aus diesem gedanklichen Hamsterrad

00:00:17: auszusteigen, deine Rechenleistung mal wieder

00:00:22: runterzufahren, deinen Rechner mal wieder auszuschalten,

00:00:26: vielleicht ein neues Update draufzuladen und für dich, ja, so eine gewisse Ruhe

00:00:35: und Gelassenheit wiederzufinden.

00:00:40: Der Dauerstress ist heute relativ normal.

00:00:43: Das heißt, du hast viele Aufgaben, du hast viele Themen auf deinem Schreibtisch

00:00:48: vielleicht liegen, und da ist die Frage: Wie bekommst du hier die Oberhand?

00:00:56: Und in der Folge möchte ich dir so ein bisschen Einblick

00:01:00: geben und möchte mit einer Geschichte von meiner großen Tochter einsteigen,

00:01:07: was für mich so ein Aha-Erlebnis war und für mich wirklich so ein ganz spannendes

00:01:12: Sehen von außen, wie das jetzt nicht nur bei mir so ist, sondern

00:01:18: bei anderen Kollegen natürlich auch, also anderen Unternehmern.

00:01:22: Und ich fand es spannend, das bei meiner Tochter zu beobachten.

00:01:27: Und wie gesagt, sie studiert Architektur und macht das in Wien an der TU.

00:01:36: Ist sehr erfolgreich, hat da ihre Passion gefunden und begeistert mich natürlich.

00:01:42: Auf der anderen Seite ist es natürlich ein sehr, sehr

00:01:46: anspruchsvolles Studium und sie hat eine Abschlussarbeit gehabt, das

00:01:51: war im Sommer letzten Jahres und sie hat

00:01:57: wirklich viel gearbeitet, das heißt 24/7.

00:02:01: Sie hat richtig Gas gegeben über neun Wochen, acht, neun Wochen waren das.

00:02:07: Das heißt, keine Freizeit, keine Party, kein Arbeiten zwischendurch, kein Erholen

00:02:12: zwischendurch, sondern wirklich, sie hat ihr ganzes Leben – und es waren nur neun

00:02:18: Wochen – darauf ausgerichtet zu arbeiten.

00:02:21: Und das Spannende daran war natürlich auf der einen Seite,

00:02:26: dass sie dafür belohnt wurde.

00:02:28: Das heißt, sie hat eine sensationelle Arbeit abgegeben und war mega stolz auf

00:02:35: sich, also es hat alles funktioniert.

00:02:37: Also sie hat sich 100% fokussiert auf die Abschlussarbeit plus

00:02:42: eine zusätzliche Prüfung.

00:02:46: Das war kurz vor den Semesterferien, war natürlich dann wieder in der Heimat.

00:02:52: Also sie studiert in Wien, kommt aus Stuttgart, lebt in Stuttgart

00:02:56: und, ja, hat sich dann quasi in dieser Stuttgarter

00:03:01: Zeit ihren Freundinnen und Freunden angeboten, bestimmte Arbeiten zu

00:03:05: machen, weil ihr war langweilig.

00:03:07: Das heißt, sie ist raus aus diesem maximalen Stress, aus dieser maximalen

00:03:11: Belastung, auf den maximalen Fokus, rein in einen Chill-Modus, sage ich jetzt

00:03:16: mal, obwohl das System eigentlich gar nicht chillen konnte und sie hat gesagt:

00:03:19: „Hey Papa, ich suche gerade Arbeit.

00:03:21: Also ich habe mich gerade überall angeboten (lacht), dass ich hier, ja,

00:03:27: Abschlussarbeiten schreibe, Berichte schreibe und Sachen ausarbeite.

00:03:32: Und in dem Fall war es echt spannend zu sehen, wie der Geist

00:03:39: auf dieser hundertprozentigen Rechenleistung ist und dieser Geist nicht,

00:03:45: dieses Hirn nicht runterfahren kann so schnell.

00:03:48: Wir haben dann gemeinsam überlegt und

00:03:52: philosophiert aus meiner Arbeit und aus der Sicht der Jugend, was man so tun kann.

00:03:56: Und es ist wirklich im Prinzip relativ einfach.

00:04:02: Im Zen ist es das Sitzen, das Meditieren, morgens, abends.

00:04:10: Und hier hat das System die Möglichkeit zu regenerieren.

00:04:16: Das heißt, auch das Abends Sitzen ist wirklich ein Regenerieren,

00:04:21: ein Verarbeiten des Tages.

00:04:23: Dann machen wir es nicht in der Nacht, sondern am Abend.

00:04:26: Und sie hat dann gesagt: „Ja gut, also bewusste Pausen machen?

00:04:33: Okay, wie würdest du das denn einrichten?

00:04:35: " und dann hat sie gesagt: „Ja gut, dass man

00:04:38: halt wirklich bewusst sich herausnimmt, einen Kaffee trinkt, mal spazieren geht,

00:04:45: mit Freunden mal quatscht und dann wieder Energie sammelt.

00:04:49: " Weil letztendlich, wenn dein PC, also dein

00:04:54: Rechner, dein Laptop, 24/7 für neun Wochen durchlaufen würde auf

00:05:00: maximaler Rechenleistung, dann würde vielleicht irgendwann

00:05:05: mal ein Fehler passieren.

00:05:06: Dann würde vielleicht irgendwann mal ein Abstoß passieren, also dass der

00:05:12: Rechner einfach sagt: Okay, jetzt musst du mich wieder neu hoch waren.

00:05:16: Und bei uns Menschen ist es nicht anders.

00:05:19: Es gibt natürlich das Thema Arbeitsüberlastung.

00:05:22: Das heißt, wir werden krank, wir werden anfällig für Krankheiten.

00:05:25: Es gibt das Thema Burnout, dass wir halt wirklich da nicht mehr rauskommen.

00:05:29: Das ist so die absolute Endstufe.

00:05:31: Und da ist halt die Frage: Was kannst du als Prävention machen?

00:05:34: Also wo kannst du für dich ansetzen und eine Lösung finden,

00:05:44: präventiv für dich unterwegs zu sein? So.

00:05:46: Und diese Prävention letztendlich führt aber auch dazu, dass du eine

00:05:52: höhere Leistungsfähigkeit hast.

00:05:54: Das heißt, wenn dieser Rechner ständig auf Maximallast fährt,

00:06:00: sage ich einfach mal so, dann ist es doch wichtig, dass man den Rechner mal

00:06:06: entspannt und dann wieder hochfährt.

00:06:08: Ne, das heißt, diese Entspannung gibt dir eigentlich noch mehr Leistung.

00:06:13: Bedeutet, wenn du, ich nehme wieder das Meditieren, wenn du

00:06:19: morgens und abends dir die halbe Stunde, 25 Minuten, Sitzen gönnst,

00:06:24: dann ist es eine Regeneration, sodass du wieder in deine volle Leistung kommst.

00:06:30: Weil, wenn natürlich dein Rechner auf Dauerleistung fährt, irgendwann

00:06:35: überhitzt er und reduziert die Leistung.

00:06:38: Das bedeutet, dass du dann nicht mehr auf deine

00:06:41: maximale Leistung zurückgreifen kannst.

00:06:42: Und du kriegst deine maximale Leistung, wenn

00:06:46: du dir immer wieder Pausen einrichtest.

00:06:48: Bei mir persönlich ist es der Sport.

00:06:51: Das heißt, sich wirklich eine Stunde rausnehmen, Zirkeltraining

00:06:56: machen oder laufen.

00:06:58: Halbe Stunde, Stunde laufen gehen, joggen gehen, duschen, essen und weitermachen.

00:07:04: Und dann ist man einfach in einem ganz anderen Mood, in

00:07:08: einem ganz anderen Power mit drin.

00:07:10: Und das ist letztendlich das, wo es hingehen soll.

00:07:17: Ich möchte dir einen Denkzettel mitgeben an dieser Stelle.

00:07:20: Und zwar: Schau mal in deinen Wochenplan, wie der getaktet ist und

00:07:26: plan mal ganz bewusste Pausen ein.

00:07:30: Also schau dir mal deinen Wochenplan an, wie du unterwegs bist und strukturiere

00:07:36: mal in deinen Wochenplan Pausen ein.

00:07:42: Ganz bewusste Pausen, wo das Handy aus ist, Laptop aus ist, und

00:07:46: du mit Freunden nicht über das Geschäft redest, sondern über Gott und die Welt.

00:07:53: Wo du für dich bist, meditierst, wo du Zeit mit dir verbringst

00:08:00: in Form von: Ich gehe in die Sauna alleine, ich lese ein schönes Buch,

00:08:05: ich gehe joggen, ich gehe in den Wald, was weiß ich.

00:08:08: Also was dir einfällt, was dir guttut: Ich hocke mich aufs Motorrad (lacht)

00:08:13: und fahr eine Stunde Motorrad.

00:08:16: Also such dir dein Thema, was dich maximal entspannt.

00:08:22: Und kram da ein bisschen in der Kindheit.

00:08:26: Also was entspannt dich?

00:08:28: Also wo hast du maximale Freude außerhalb von der Arbeitswelt und baue das

00:08:37: regelmäßig ein in deine Wochenplanung.

00:08:42: Schaffe dir Zeiten und Räume für dich, um deine Akkus wieder aufzuladen.

00:08:52: Genieß dich, also nur dich, ohne dass du etwas tun musst und kannst.

00:08:59: Ich danke dir für dein Gehör.

00:09:04: Ich danke dir für dich und für die Umsetzung dieses Denkzettels.

00:09:12: Und ja, in den Shownotes (lacht).

00:09:17: Wenn du nicht klarkommst, findest du einen Link für ein persönliches

00:09:22: Gespräch mit mir.

00:09:23: Das heißt, klick da drauf, vereinbare einen Termin und

00:09:27: lass uns über dein Hamsterrad reden.

00:09:30: Bis dahin, tschau.

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