#20: Systemische Aufstellung: Unsichtbare Blockaden im Unternehmen erkennen und lösen

Shownotes

Unsichtbare Blockaden im Unternehmen? 🤔 Oft sind es unbewusste Muster, alte Familienstrukturen oder energetische Dynamiken, die uns bremsen. In dieser spannenden Folge spreche ich mit Markus Möslang, Heilpraktiker für Psychotherapie und Experte für systemische Arbeit, darüber, wie systemische Aufstellungen helfen, verborgene Herausforderungen sichtbar zu machen – und sie nachhaltig zu lösen.

📌 Das erwartet dich in dieser Folge:

  • Warum systemische Aufstellungen für Unternehmer:innen so wertvoll sind
  • Wie du verborgene Blockaden erkennst und auflöst
  • Der Zusammenhang zwischen Energie, Klarheit und unternehmerischer Entscheidungsfindung
  • Praxisbeispiele aus der Arbeit mit Unternehmern

🔎 Hast du das Gefühl, dass du in deinem Business nicht vorankommst? Dann könnte diese Episode genau der Impuls sein, den du brauchst!

Herzliche Grüße dein Andreas.

Zu meinem Gast

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00:00:00: Blockaden lösen, Wachstum fördern.

00:00:03: Heute geht es um systemische Arbeit, systemische Aufstellungsarbeit

00:00:07: für Unternehmen in Unternehmen.

00:00:09: Und du wirst in dieser Folge mitnehmen, wie vielfältig Systeme sein können,

00:00:17: wie du Systeme wahrnehmen kannst, vielleicht auch, wie du mit Systemen

00:00:20: arbeiten kannst oder jemanden dazunehmen kannst, der mit

00:00:25: dir gemeinsam deine Systeme aufarbeitet.

00:00:28: Ich freue mich heute mega, dass der liebe Markus dabei ist.

00:00:32: Wir kennen uns noch nicht so lange.

00:00:35: Wir haben uns gefunden vor ein paar Wochen, standen bei einer

00:00:41: Businessveranstaltung, ging um Geld, ging um Vermögen,

00:00:45: und standen irgendwie nebeneinander und es hat gefunkt.

00:00:49: Also es geht auch zwischen Männern, dass es da funkt (lacht) und man eine Ebene

00:00:52: findet, die halt echt- wo es einfach passt.

00:00:56: So die Systeme haben sich ergänzt, würde ich sagen, und war einfach eine

00:01:00: schöne- ist eine schöne Verbindung.

00:01:02: Finde ich auch.

00:01:05: Wenn wir in das Thema reingehen, es geht um, ja, systemische

00:01:08: Aufstellungsarbeit und, ja, das Wort sagt es schon, es geht um Systeme.

00:01:14: Wo überall findet man denn Systeme?

00:01:17: Wir finden Systeme in unserem eigenen Körper.

00:01:19: Das heißt, wir haben unser Wesen und unser Mensch und der menschliche Teil, also ich

00:01:23: sage mal auch Geist, kognitive Welt, baut sich natürlich Systeme, Muster,

00:01:31: Strukturen, um durchs Leben zu kommen.

00:01:33: Also das Wesen braucht eigentlich keine Systeme.

00:01:36: Das darf sein, die Seele darf sein.

00:01:40: Und wir bauen aber auch Systeme in Familien, Familienkonstrukte,

00:01:44: Familien Systeme.

00:01:45: Ich glaube, das ist auch so der Ursprung, aber da können wir vielleicht

00:01:48: ein bisschen reingehen.

00:01:49: Aber es gibt auch unternehmerische Systeme, weil natürlich jeder sein eigenes

00:01:54: System mitbringt und dann für mich, ihr kennt das Perpetuum Mobile,

00:01:58: wo halt dann wirklich miteinander agiert, ineinander agiert.

00:02:02: Und dann gibt es gesellschaftspolitische Systeme.

00:02:06: Also das Ding geht noch viel größer oder es gibt Paradigmen, auch Systeme, die

00:02:12: Einfluss halten auf uns als Mensch und Wesen.

00:02:17: Ich freue mich mega, ja, dass der Markus Möslang heute da ist.

00:02:20: Er ist Heilpraktiker für Psychotherapie, Trainer mit dem Schwerpunkt

00:02:26: Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Selbstmanagement.

00:02:29: Nach über 20 Jahren Führungskraft in der

00:02:35: Automobilzulieferindustrie hat er seine Leidenschaft entdeckt

00:02:39: (lacht), Menschen wirklich zu begleiten, der humanistischen Psychotherapie,

00:02:46: und gründete jetzt vor, ja, über zehn Jahren, 2014, seine eigene

00:02:52: Praxis hier im wunderschönen Allgäu und liefert den Menschen einen

00:02:57: wundervollen Mehrwert im Bereich systemisches Coaching,

00:03:01: also wirklich systemische Arbeit, werden wir viel erfahren.

00:03:08: Psychologische Beratung und Kommunikationstraining,

00:03:12: die sich um die Lebens Praxisnähe und Praxisorientierung der Menschen handelt.

00:03:19: Also nicht nur Theorie, sondern auch, wie geht es dann wirklich ins

00:03:22: Leben, in die Praxis über?

00:03:24: Dabei begleitet er nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmer,

00:03:28: Unternehmerinnen und Führungskräfte, ihre mentale Stärke sowie seelische Stärke

00:03:35: zu entwickeln und ihre Führungskompetenz zu optimieren.

00:03:39: Markus geht mit Empathie und Fachwissen vor und

00:03:47: entlockt (lacht), gibt den Raum, damit die Kunden ihr volles

00:03:52: Potenzial entfalten können und klare Ziele erreichen können.

00:03:58: Schön, dass du da bist, Markus.

00:03:59: Vielen Dank, Andreas, dass ich heute hier sein darf bei dir.

00:04:02: Vielen Dank für die tolle Einleitung, für die Vorworte.

00:04:06: Und ja, ich freue mich auf unser Gespräch und bin auf deine Fragen gespannt

00:04:11: und wo uns die Reise heute hinführt.

00:04:14: (lacht) Sehr schön, ja, ich auch.

00:04:15: Also wird, glaube ich, ein ganz lockerer, lustiger Podcast.

00:04:20: Wir haben es schon recht (lacht) spaßig gehabt.

00:04:23: Von daher, lass uns mal so ein bisschen, ja, übergeordnet einsteigen.

00:04:28: Also was ist so das Besondere für für dich,

00:04:31: aber auch für deine Kunden, also für die Unternehmer, Unternehmerinnen,

00:04:36: an der systemischen Arbeit?

00:04:37: Was ist so das Highlight für dich?

00:04:41: Also für mich ganz persönlich das Highlight ist, dass es im Grunde

00:04:46: genommen ein energetisches Arbeiten ist.

00:04:48: Das kann man vielleicht als Unternehmer im

00:04:51: ersten Moment nicht so sehen, weil man ist ja doch sehr stark

00:04:56: mit seinen Unternehmen verflochten.

00:04:58: Man hat ja doch sehr stark, ja, wenn man ein produzierendes Gewerbe hat,

00:05:02: das Produzieren im Fokus.

00:05:05: Aber letztendlich, wenn man einen Schritt zurückgeht und rausgeht und quasi mal

00:05:12: sich beobachtet, wie man sich selbst in den Systemen bewegt, was einen bewegt und

00:05:17: alles, dann kommen wir sehr bald auf eine energetische Ebene.

00:05:21: Und das ist das total Spannende, wenn ich so arbeiten darf mit den Menschen, zu

00:05:28: spüren, was denn da wirklich abgeht.

00:05:31: Und das Spannende ist dann auch, wenn meine

00:05:34: Klienten plötzlich spüren, was denn da abgeht.

00:05:39: Also ich sage das bewusst, es herrschen da gewisse

00:05:42: Dynamiken in diesen Systemen, dass man sich im Alltag vielleicht gar

00:05:46: nicht so bewusst ist zunächst.

00:05:48: Wenn man den Schritt rausgeht und sich Unterstützung holt, so zu arbeiten,

00:05:55: dann spüren die Menschen plötzlich was.

00:05:58: Und dieser Aha-Effekt mitzuerleben und die Klienten da zu begleiten, das ist

00:06:04: eigentlich das, was mich so begeistert dabei, was mich da so antreibt.

00:06:11: Ja, daraus kann dann vieles Neues entstehen.

00:06:14: Da können die Klienten Lösungen entwickeln.

00:06:16: Die können, je nachdem, was da ist, Heilung ist ein

00:06:20: großer Begriff für gewisse Themen, würde ich vielleicht ein bisschen

00:06:25: vorsichtig damit umgehen, aber auch das ist möglich für gewisse Menschen, die

00:06:31: vielleicht auch Krankheiten haben oder so.

00:06:32: Das ist aber ein komplett anderer Bereich.

00:06:35: Aber gerade für Unternehmer oder Unternehmerinnen,

00:06:39: diese eigene Lösungsentwicklung, diese Klarheit zu bekommen, diese Orientierung

00:06:43: zu bekommen, das ist eigentlich das wirklich Tolle an der ganzen Geschichte.

00:06:47: Du hast zwei Themen gesagt, wo ich gerne ein bisschen näher drauf eingehen möchte,

00:06:51: weil es, glaube ich, nicht für jeden so 100% klar ist.

00:06:56: Energetisches Arbeiten, das ist das eine.

00:06:57: Und dann hast du gesagt, sich rausnehmen.

00:07:00: Was bedeutet für dich dieses rausnehmen?

00:07:04: Also was beinhaltet das und auch so das energetische Arbeiten?

00:07:10: Also wenn wir rausnehmen, wie gesagt, jeder ist in seinem Alltag

00:07:14: gefangen, oder nicht jeder, aber viele halt.

00:07:17: Und gerade wenn ich irgendwelche Probleme habe, wenn ich nicht mehr weiterkomme,

00:07:20: wenn ich irgendwo anstoße, wenn mir die Klarheit fehlt, wenn mir die Orientierung

00:07:24: fehlt, dann hilft es einfach mal, bewusst einen Stopp einzulegen und einfach schon

00:07:32: mal die Örtlichkeiten zu verändern.

00:07:34: Das ist natürlich mein Angebot mit meiner Praxis.

00:07:38: Wir haben einen tollen Raum, wo die Leute zu mir kommen und sich schon

00:07:42: mal abkoppeln von ihrem Alltag, das ist schon mal das Erste.

00:07:46: Und das andere heißt aber auch, mit der systemischen Arbeit

00:07:50: das Innenleben, das du eingangs schon angesprochen hast, nach außen zu

00:07:55: tragen mit verschiedenen Methoden.

00:07:57: Und da gibt es- die Aufstellungsarbeit ist da eine sehr, sehr hilfreiche Methode.

00:08:02: Die kann ich sowohl im Eins zu Eins machen, als aber auch in einer Gruppe.

00:08:05: Und wenn ich es im Eins zu Eins mache, dann benötige ich gewisse Hilfsmittel.

00:08:10: Ich arbeite sehr gern mit Bodenankern und somit sehen die Klienten das

00:08:16: Innenleben plötzlich auf dem Boden.

00:08:20: Das hört sich jetzt ein bisschen an, aber auf dem Boden liegen: „Ach,

00:08:22: so sieht es in mir aus", ja.

00:08:24: Und dadurch kommt wieder diese Klarheit rein.

00:08:29: Und was es das Energetische anspricht?

00:08:33: Wir Menschen, wir sind Beziehungsmenschen.

00:08:35: Wir sind Beziehungswesen und jeder kennt es,

00:08:39: wie wir uns getroffen haben, wie du vorhin eingangs gesagt hast, das

00:08:43: hat gefunkt, das hat gepasst.

00:08:44: Also man spürt es sofort: Passt das mit einem Menschen oder nicht?

00:08:48: Es gibt natürlich das andere Gegenteil.

00:08:49: Jemand kommt in den Raum rein und dann denkt man: Oh.

00:08:53: Und das kennt jeder.

00:08:54: Und diese Energien, das ist das, was uns in Systemen immer wieder begleitet.

00:09:02: Dass wir einfach in Systemen, und das ist gerade für Führungskräfte oder für

00:09:06: Unternehmer, Unternehmerinnen, da gibt es natürlich die Mitarbeiter,

00:09:12: mit denen kann ich das super.

00:09:13: Da bin ich energetisch auf einer tollen Wellenlänge, wie man auch sagt.

00:09:17: Und dann gibt es halt andere, da geht es halt nicht so.

00:09:21: Und das wieder zu erkennen, zu spüren, und das ist ganz wichtig,

00:09:26: dieses Spüren, dieses Wahrnehmen, das hilft enorm, wenn ich

00:09:30: hier die Klarheit bekomme.

00:09:32: Ja, super, danke.

00:09:34: Was sind denn so die größten Herausforderungen

00:09:37: für- gerade im Unternehmertum?

00:09:40: Also wenn du da so auf die- weiß nicht, ein, zwei, drei, kurz eingehst, also was

00:09:44: sind so die Themen, die gerade anstehen?

00:09:47: In letzter Zeit kristallisiert sich bei mir heraus, dass

00:09:52: viel Familienunternehmerinnen und Unternehmer zu mir kommen.

00:09:56: Also das ist gerade spannend.

00:09:57: Du kennst es ja wahrscheinlich auch, es gibt

00:10:00: immer mal so gewisse (lacht) Cluster, die plötzlich da so präsent sind.

00:10:06: Und gerade in diesen Bereichen der Familienunternehmerinnen und Unternehmer,

00:10:09: da gibt es natürlich diese Familiendynamiken.

00:10:12: Sei es Nachfolgeregelungen, sei es auch übergebende

00:10:20: Unternehmen, die vielleicht in der dritten Generation, vierten Generation zum Teil

00:10:24: schon führen, aber jetzt bin ich auch hier wieder, energetisch

00:10:28: nicht übergeben worden.

00:10:30: Und dadurch gibt es natürlich wieder Probleme im Wachstum

00:10:34: vom Unternehmen und so weiter.

00:10:36: Ja, also das sind so die Dinge.

00:10:39: Und ein anderes klassisches Thema ist, man möchte es nicht glauben, aber fehlendes

00:10:43: Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl von Unternehmerinnen und Unternehmern.

00:10:48: Das sind die zwei Kernthemen, die gerade aktuell bei mir sehr präsent sind.

00:10:56: Thema Selbstwert.

00:10:57: Hast du vielleicht einen Praxisbeispiel?

00:11:00: Also logischerweise ohne Namen, oder- sondern einfach so, was passiert dann?

00:11:06: Oder kannst du auch, ich sage mal, so ein bisschen Einblick geben,

00:11:10: wo ist der Ursprung? Also wo kommt so was her?

00:11:14: Da sind wir ganz stark bei der Familienaufstellung drin, in dem Bereich.

00:11:19: Vielleicht ganz kurz ausgeholt: Wir sind ja alle geprägt von unseren Familien.

00:11:23: Ja.

00:11:24: Und wir tragen alle Muster in uns von mehreren Generationen, und

00:11:30: das ist uns alles nicht bewusst und deswegen verhalten wir uns heute manchmal

00:11:35: so und es gibt immer wieder Situationen, da rennen wir mit dem Kopf

00:11:39: gegen eine Wand, als Beispiel.

00:11:42: Und das klar zu haben und- ja, es gab einen Unternehmer, das

00:11:50: Unternehmen war schon erfolgreich, die haben das extrem ausgebaut, also

00:11:55: die haben 180 Mitarbeiter, so was.

00:12:01: Aber es ging irgendwann nicht weiter.

00:12:02: Und erst als wir da wirklich reingingen, in die Familie reingingen, und das ging

00:12:06: dann wirklich drei oder vier Generationen zurück, das-

00:12:10: bei den Großeltern war halt- ein markantes

00:12:15: Ereignis war, dass sich über mehrere Generationen, kann da jetzt leider nicht

00:12:18: mehr reingehen, aber über mehrere Generationen quasi weitergegeben wurde,

00:12:23: immer dieses, ich sage jetzt mal vom Kopf her, diese Hab-Acht-Stellung.

00:12:28: Und erst als dieses aufgelöst wurde, bewusst

00:12:32: wurde, das heißt, auflösen tut man es eigentlich nicht bei der Aufstellung,

00:12:36: sondern man versucht es anzuerkennen und zu integrieren, weil ich kann ja die

00:12:40: Vergangenheit nicht mehr ändern, die war so.

00:12:42: Und erst als diese Anerkennung, dieses Integrieren

00:12:47: lief, ging es dem Unternehmer besser.

00:12:51: Er kam in seine Klarheit und dadurch konnte er sein Unternehmen

00:12:58: weiter voranbringen, ja.

00:13:01: Ja, spannend.

00:13:01: Also ich glaube, auch so das Thema "bewusst machen", ist

00:13:05: dann eigentlich ja schon, du richtest den Fokus drauf und du siehst dann

00:13:10: ein Thema "Annehmen, integrieren".

00:13:12: Und durch dieses Integrieren, die Power ist ja da.

00:13:16: Also es ist ja eine Power der Begrenzung oder eine Power der Freiheit.

00:13:20: Also jedes Gefühl hat eine Energie, so grundsätzlich.

00:13:24: Und wir Menschen werten es, ob es eine positive Energie oder eine negative

00:13:28: Energie ist, wir machen ein System auf oder wir machen ein System zu.

00:13:30: Wenn dieses System dann von zu aufmacht und dieses,

00:13:36: ich sage mal, negative Ereignis aus der Vergangenheit, so habe ich es rausgehört,

00:13:38: von den Großeltern, dann integriert es in: Ja, es war so, wie es ist.

00:13:44: Genau.

00:13:45: Also neutralisiert wird vom Gefühl her, dann ist es ja wiederum ein- es fällt eine

00:13:51: Last gefühlt dann so runter und dann kann derjenige dann, der heute quasi

00:13:57: die Führung hat von dem Unternehmen, dann wieder frei atmen und sagen: „Okay,

00:14:00: ja, das war damals, war doof, oder sehe ich, okay, verstanden, aber

00:14:06: ich gehe jetzt meinen Weg".

00:14:07: Also er löst sich quasi auch wieder energetisch.

00:14:09: Er löst sich energetisch dann von der Herausforderung, die damals

00:14:14: die Großeltern durchlebt haben. Ja.

00:14:15: Ist richtig, ja? Genau.

00:14:18: Wo siehst du denn so diesen Benefit, den Profit

00:14:25: für- also man ist ja in der Unternehmenswelt immer

00:14:30: ertragsorientiert, geldorientiert.

00:14:33: Es muss ja was bringen so.

00:14:34: Und für mich, wo du vorher auch ein paar

00:14:37: Sachen gesagt hast, es war- diese Energie ist für viele Menschen nicht greifbar.

00:14:41: Also sie ist da, wir regen uns darüber auf, also viele regen sich drüber auf,

00:14:47: machen wir so, weil sie nicht weiterkommen.

00:14:49: Also die merken die Blockaden (lacht), das ist immer ganz spannend.

00:14:53: Und dann sagst du: „Ja, es gibt einen Weg".

00:14:56: "Ja, den kann ich aber nicht greifen, das kann ich mir nicht vorstellen.

00:14:58: " Das ist so- also wenn man es griffig machen möchte in Profit für

00:15:07: den Unternehmer, die Unternehmerin, was wäre so aus deiner Erfahrung

00:15:11: heraus so dieser Profit?

00:15:13: Also wir haben ja- sind gerade schon ein bisschen eingestiegen.

00:15:15: Wenn du bei dem Beispiel bleiben möchtest und das fortführen, dann haben

00:15:19: wir so ein bisschen einen roten Faden da drin.

00:15:23: Also um bei dem Beispiel zu bleiben, dem Unternehmer

00:15:30: ging es dann so, dass er wirklich Klarheit hatte für

00:15:37: seine weiteren Entscheidungen.

00:15:40: Ohne, und vielleicht kann man das noch ein bisschen dazufügen, im Grunde genommen

00:15:43: hatte er immer so ein schlechtes Gewissen im Hintergrund.

00:15:47: Also war immer so was drin: Kann ich das jetzt machen oder nicht oder so, ja?

00:15:52: Und letztendlich war dieses schlechte Gewissen eigentlich

00:15:55: von der vorherigen Generation mit dabei.

00:15:57: Das hat ihn so blockiert, dass er keine klaren Entscheidungen treffen konnte.

00:16:03: Beziehungsweise bis an einen gewissen Punkt ging es, aber es

00:16:06: ging nicht mehr weiter.

00:16:07: Und Thema Profit ist natürlich schon eine schwierige Geschichte, was- also

00:16:14: das klar zu machen, was bringt das?

00:16:18: Aber das gibt es natürlich in anderen Bereichen ja auch.

00:16:21: Also klar, wenn ich irgendwas habe, gehe ich zum Arzt, der verschreibt mir ein

00:16:25: Medikament, dann hoffe ich natürlich, dass es mir hilft, ja.

00:16:29: Aber Garantieheilversprechen kann kein Arzt, kann kein Heilpraktiker

00:16:33: oder sonst irgendwas geben, ja. Und das ist halt hier das Gleiche.

00:16:36: Ich muss mich schon darauf einlassen, ich muss schon bereit sein dafür.

00:16:44: Das Wichtigste ist, wenn die Menschen da drin sind, dann spüren sie es.

00:16:48: Und dann ist der Rest- geht dann von selber.

00:16:53: Also das ist wirklich so, man kann es einfach nicht monetär irgendwie

00:16:58: rechnen, das geht nicht.

00:16:59: Also ich investiere die Summe X da rein und dann muss die Summe

00:17:02: Y rauskommen, das funktioniert nicht.

00:17:04: Aber einfach durch diese Klarheit, durch dieses Bewusstsein, Selbstbewusstsein,

00:17:10: dieses Selbstwertgefühlsteigerung, bin ich präsent und kann dann auch

00:17:14: mein Unternehmen präsenter führen.

00:17:15: Genau.

00:17:17: Ich würde gerne trotzdem noch ein bisschen nachhaken.

00:17:20: Gerne.

00:17:20: Ich weiß, ich kenne es, man kann keine Heilversprechen machen oder sonst

00:17:23: irgendwas, sondern es ist schon ein Weg, den jeder Kunde von uns

00:17:29: dann wirklich selber geht. Also man kann ihn begleiten an sich.

00:17:32: Auf der anderen Seite wird ja was geöffnet und wir sehen ja auch

00:17:37: in unserer Arbeit, was dann passiert.

00:17:39: Und ich denke, durch diese Klarheit, weiß nicht, wie es bei deinem Kunden war,

00:17:43: kann ja sein, dass er deutlich bessere Entscheidung getroffen

00:17:46: hat und dadurch das Unternehmen vielleicht gewachsen ist oder

00:17:50: profitabler geworden ist oder durch die Klarheit quasi einen Bereich

00:17:55: sich rausgelöst hat, der halt nicht profitabel war, der

00:17:58: halt aus Generationen noch dran hing, wo er sagt: Okay, den löse ich jetzt raus,

00:18:03: in Dankbarkeit, dass er sagt: Okay, der darf jetzt gehen, ist nicht

00:18:06: mehr Status Quo von heute.

00:18:09: Also kannst du da so ein bisschen- ich kitzle dich gerade so

00:18:12: ein bisschen (lacht). Alles gut.

00:18:14: Ja, es war schon wirklich- also um in dem

00:18:21: konkreten Beispiel jetzt zu bleiben, wirklich so, dass

00:18:26: dieser Unternehmer die Klarheit hatte, Wie kann ich- oder welche Entscheidungen

00:18:32: sind jetzt wirklich wichtig, um mein Unternehmen weiter wachsen zu lassen?

00:18:37: Wie gehe ich mit gewissen schwierigen Kunden um?

00:18:42: Da war auch so das Thema Selbstwertgefühl, hängt da natürlich ganz klar drin.

00:18:48: Also wenn jetzt jemand im mittleren Alter, sage ich mal, mit 40

00:18:56: Jahren, irgendwie älteren CEOs oder was, gegenüber steht, die aber eigentlich seine

00:19:00: Zulieferer sind oder was und da gibt es immer wieder mal Probleme, weil einfach

00:19:03: dieses Selbstwertgefühl noch nicht vorhanden ist, war dann schon was anderes.

00:19:08: Der hatte ein anderes Standing, konnte ganz anders auftreten gegenüber den

00:19:13: Zulieferern, aber auch seinen Kunden, konnte ganz anders in Preisverhandlungen

00:19:17: gehen, weil er einfach hier klarer war.

00:19:21: Er wusste, was Sache ist und es ging bei dem sogar noch so weit, dass es auch

00:19:27: Einfluss auf die Unternehmensstrategie nahm.

00:19:30: Also für was will ich wirklich stehen, ich mit meinem Unternehmen?

00:19:36: Ja, also es hat ja wirklich Einfluss auf die

00:19:39: Unternehmensstrategie hier, in der seit längerem gearbeitet wird, die

00:19:43: auch gewisse- ja, wie du vorher gesagt hast, was lassen wir weg, was

00:19:48: nehmen wir dazu, was sind unsere Werte?

00:19:50: Also das waren alles so Themen, die dann in der Folge dann kamen.

00:19:56: Wo man wirklich so- wo er sich damit beschäftigt hat und das Unternehmen

00:19:59: steht heute sehr, sehr gut da.

00:20:01: Cool, vielen lieben Dank. Trotz diesen Zeiten.

00:20:02: (lacht) Ja, trotz diesen Zeiten, ja.

00:20:05: Vielen, vielen Dank.

00:20:06: Ja, schön, danke.

00:20:08: Ich glaube, wenn man uns jetzt so ein bisschen

00:20:11: zuhört, dann kommen doch die einen oder anderen fragen.

00:20:14: Also so ein bisschen Skepsis.

00:20:15: Na geht das, funktioniert das denn eigentlich?

00:20:18: Lass uns doch mal gemeinsam so ein bisschen über das Thema

00:20:21: Vorurteile sprechen.

00:20:23: Also aus meinem Kontext, ich bin noch ein bisschen anders mit

00:20:28: spirituellem Unternehmertum unterwegs, (??

00:20:30: ): Okay, Spiritualität, oh ja komm, was hat das mit Unternehmertum zu tun?

00:20:35: Systemische Arbeit ist schon ein bisschen, ich sage mal, anerkannter.

00:20:40: Trotzdem weiß ich, wie du arbeitest, auch auf Seelenebene und energetisch.

00:20:45: Was sind denn so Vorurteile von den Unternehmen?

00:20:48: Also was- ne, wenn uns jetzt einer zuhört und sagt: „Ah ja, das, so so so".

00:20:51: Also was kann da kommen alles?

00:20:55: Ja, wie du sagst so, manche schieben das Ganze in so eine Esoterikecke rein.

00:21:01: Und ja, Hokus-Pokus und so was in der Art und Weise.

00:21:06: Kann ich alles auch nachvollziehen.

00:21:09: Als ich mich vor 24 Jahren auf den Weg machte, war ich am Anfang auch sehr

00:21:16: skeptisch.

00:21:18: Aus dem Grund mache ich es eigentlich wirklich

00:21:22: so, dass ich nicht gleich mit der systemischen Arbeit

00:21:26: einsteige, sondern natürlich die Klienten zunächst mal

00:21:29: abholen muss, wo stehen wir und was?

00:21:30: Und dann natürlich das- Versuch, schrittweise zu gehen, dass die

00:21:34: das schrittweise erleben können, weil das geht halt- manche Dinge im

00:21:38: Leben gehen nur durch Erleben.

00:21:41: Und ja, es gibt natürlich auch den einen oder anderen, die das gar nicht

00:21:47: verstehen können, gar kein Ding dazu haben, keinen Draht dazu haben, dann muss

00:21:51: ich sagen: Ja, kann ich auch nachvollziehen.

00:21:53: Also da habe ich auch Akzeptanz dafür, aber dann sind wir halt nicht- dann können

00:21:57: wir nicht zusammenarbeiten, das ist einfach so, ja.

00:22:01: Also von dem her, die Skepsis ist nachvollziehbar.

00:22:07: Man kann sie übers Erleben lernen zu verstehen, und es gibt halt welche, die

00:22:16: haben keinen Bezug dazu.

00:22:18: Wenn man sich das mal auch klarmacht, also wenn wir uns das auch klarmachen, dass wir

00:22:23: nicht- auch nicht für nicht für alle, das muss

00:22:26: man auch akzeptieren, nicht für alle die Richtigen sind.

00:22:27: Das ist auch klar.

00:22:31: Ist definitiv so.

00:22:33: Ja, also von dem-

00:22:34: Also definitiv.

00:22:36: Ich würde gerne so mal ganz allgemein in das Wort Vorurteil noch mal reingehen.

00:22:40: Also "vor Urteil".

00:22:44: Das heißt, du fällst ein Urteil, bevor irgendwas passiert ist.

00:22:46: Richtig.

00:22:47: Also wenn man einfach das- einfach so gerade (lacht)- es ist

00:22:51: eigentlich so simpel, ne.

00:22:52: Wenn wir das Wort zerlegen, "vor Urteil", ne, dann hast du eine Meinung,

00:22:59: einen Gedanken, ein Urteil fällst du über irgendetwas,

00:23:04: was du gar nicht selber erlebt hast.

00:23:06: Und das finde ich eigentlich das Spannende, dass ganz, ganz viele Menschen

00:23:10: da sind und sagen: „Ich probiere das nicht mal aus.

00:23:13: " Das ist Eso-Schiene, hast du gesagt, Spiritualität, Esoterik, sonst irgendwas,

00:23:17: Schublade auf, rein, Schublade zu, fertig.

00:23:20: Und ich glaube, das ist einer der größten Blockaden in der

00:23:27: heutigen Zeit, dieses Vorurteilen und sich nicht damit zu beschäftigen,

00:23:31: also stehen zu bleiben.

00:23:33: Es gibt ja dieses fixe Mindset und Wachstums-Mindset auch.

00:23:37: Grow Mind.

00:23:38: Grow Mind, genau.

00:23:39: Also wie gehst du denn mit dir selber um?

00:23:41: Also allein vom Kopf, von den Gedanken her, wo packst du in den Schubladen

00:23:45: rein und wo sortierst du was ein?

00:23:48: Und dann vielleicht doch mal das Ding rauszuholen und sagen:

00:23:52: „Ich probiere es mal aus.

00:23:53: Ich gucke es mir ein, zwei, drei Mal an und dann schaue ich, wie

00:23:57: das denn so funktioniert oder ob es was für mich ist oder nicht?

00:24:00: "Genau.

00:24:00: Also es ist es auch fein, wenn du dann sagst: „So, nein, braucht es nicht.

00:24:04: Also ist nicht meins. Ich gehe lieber einen anderen Weg.

00:24:06: " Und da gibt es ja von den Wegen, von Konzepten gibt es ja ganz, ganz,

00:24:09: ganz, ganz, ganz viele. Genau, definitiv.

00:24:11: Vielleicht da ergänzen, das ist wie mit dem Essen, ja.

00:24:15: Ich kann nicht sagen, ich mag keine Scampi, wenn ich sie noch nie versucht

00:24:21: habe, wenn ich sie nie probiert habe.

00:24:24: Ja.

00:24:24: Also das ist ähnlich, ja.

00:24:27: Die Frage ist, möchte ich es mir "antun", die Scampi zu probieren.

00:24:32: Oder versuche ich es mal und kann danach entscheiden, schmeckt es mir oder nicht?

00:24:39: Und hier ist es dasselbe, weil es einfach, und das ist wie beim Essen

00:24:43: auch, ich kann es nur über das Erleben beurteilen dann für mich.

00:24:47: Ist es was für mich oder nicht?

00:24:49: Ja, ist so.

00:24:51: Alle Dinge.

00:24:52: Und da sind wir die Vorurteile- genau, da bin ich bei dir.

00:24:56: Ja. Auch bei uns im Allgäu, Gipfel.

00:24:58: Man muss mal oben auf dem Gipfel gestanden haben, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang

00:25:02: erlebt haben, damit man einfach weiß, was das bedeutet.

00:25:05: Morgens um vier aufstehen, hochlaufen und dann sehen wir den Tag dann startet.

00:25:11: Genau.

00:25:11: Und das ist dann einfach- ja, und dann sagt man: Okay, man steht gerne mal vier

00:25:15: auf, weil man weiß, was dann da kommt.

00:25:18: Genau.

00:25:20: Also wenn man jetzt wirklich alle Vorurteile und alle Gedanken mal aus dem

00:25:24: Kopf lässt und sagt: „Ich probiere es mal aus", was kann denn

00:25:28: für ein Unternehmer, Unternehmerin, strategisch

00:25:34: die systemische Arbeit bedeuten?

00:25:36: Also welche strategischen Ansätze kann man systemisch aufstellen, also

00:25:42: systemisch betrachten?

00:25:42: Also wenn ich jetzt einfach hergehe, ich nehme dein Beispiel, und ja,

00:25:48: bin so ein bisschen in der Klarheit angekommen und auf der anderen Seite

00:25:55: baue ich das Unternehmen strategisch ein bisschen um.

00:25:57: So, das heißt, Bereiche gehen weg, neue Bereiche dazu, andere werden größer,

00:26:02: andere kleiner, fokus verändert sich ein bisschen.

00:26:05: Also wo ist so dieser mega Benefit der systemischen Ausstellung

00:26:13: für das Unternehmertum?

00:26:15: Also der Benefit für mich, so wie ich es immer erlebt habe,

00:26:22: ist, dass wenn es um Strategien geht, die Menschen im Vorfeld schon

00:26:29: hinspüren können, wahrnehmen können, ist es denn das Richtige oder nicht?

00:26:35: Ja.

00:26:35: Also wenn ich mit Bodenankern arbeite, machen wir mal ein Beispiel.

00:26:40: Du hast gesagt, ein Teil soll ausgegliedert werden oder

00:26:43: soll abgestoßen werden.

00:26:45: Nennen wir ihn mal den Teil B.

00:26:46: Hier ist mein Unternehmen A und die Person steht auf dem Bodenanker und spürt, wie

00:26:54: geht es mit dem Unternehmen A und wenn ich das B abstoße, das

00:27:00: spürt Mann oder Frau, ja.

00:27:02: Man fühlt das, man nimmt das richtig wahr.

00:27:07: Und das ist der große Vorteil, dass ich, wenn

00:27:11: ich lerne, auf meine Intuition zu hören, auf mein

00:27:14: Bauchgefühl zu hören, als Unternehmerin und Unternehmer auch, dann ist es,

00:27:20: ja, sage ich, immer eigentlich der richtige Weg.

00:27:22: Und dann kann ich sagen: „Okay, das fühlt sich gut an oder es

00:27:25: fühlt sich nicht gut an.

00:27:26: " Und das ist für mich der große Benefit, bevor ich überhaupt irgendwas mache, kann

00:27:33: ich auf meine Intuition hören und daraus meine Entscheidungen treffen.

00:27:39: Und da gibt es halt diese Hilfsmittel.

00:27:41: Es geht auch online, also man kann das auch online genauso gut machen, gibt es

00:27:44: gute Tools dazu, aber man spürt es dann wirklich und

00:27:49: daraus kann ich dann agieren und bin eigentlich in meiner Kraft.

00:27:55: Mega.

00:27:56: Vielen, vielen Dank.

00:27:58: Ich würde gerne so ein kleines Resümee machen.

00:28:01: Und ich habe dich schon vorgewarnt, es gibt bei mir einen Denkzettel (beide

00:28:05: lachen), wo ich dir ein, zwei, drei Tipps rauslocken möchte noch.

00:28:12: Und ja, letztendlich Aufstellungsarbeit ist ein mega, mega spannendes Thema.

00:28:15: Man kann es unterschiedlichst einsetzen, überall da, wo Systeme sind.

00:28:21: Das heißt, bei dir selber, in deinem Unternehmen, in deiner Familie,

00:28:25: in Familienkonstrukten, ich sage mal auch Ahnenreihen.

00:28:28: Das heißt, die Einsatzbereiche sind eigentlich unendlich.

00:28:33: Einladen möchte ich dich an der Stelle, das wirklich mal auszuprobieren.

00:28:36: Und jetzt zum Thema Denkzettel.

00:28:40: Also was wären so die ein, zwei, drei Punkte, die du den Hörern mal mitgibst?

00:28:46: Also ganz wichtig finde ich immer, dass ich bewusst in eine

00:28:54: bewusste Wahrnehmung gehe.

00:28:55: Wie geht es mir denn momentan gerade?

00:28:59: Und das muss nicht besonders viel sein.

00:29:02: Ich kann ganz einfache Tools einsetzen im Alltag.

00:29:05: Wenn ich in meinem Hustle-Modus bin, den bewusst zu unterbrechen, rausgehen,

00:29:12: einmal ums Firmengelände zum Beispiel laufen, abzuschalten,

00:29:16: bewusst mich wahrzunehmen.

00:29:17: Also ganz was Simples.

00:29:19: Und was ich auch immer empfehle, bewusst den Tag abzuschließen.

00:29:25: Ja, sich ein schönes Buch oder was kaufen, irgendein

00:29:30: Moleskine oder irgendwas in dieser Art und Weise, den Tag kurz Revue passieren lassen

00:29:35: und den abschließen im Sinne von: Was war heute gut?

00:29:39: Was war nicht gut? Was möchte ich morgen anders machen?

00:29:42: Und wenn ich das schon mal mache, dann komme ich in diese Wahrnehmung rein,

00:29:44: in dieses: Wie geht es mir momentan?

00:29:47: Und da kann ich schon sehr, sehr viel damit erreichen.

00:29:50: Und dann kann ich mir natürlich auch über meine Systeme Gedanken machen.

00:29:54: Genau (beide lachen). Weil dann kommen sie.

00:29:56: Genau.

00:29:57: Und wenn sie stimmen, bin ich denn gerade, wie laufen sie denn?

00:30:00: Genau.

00:30:01: Super. Vielen, vielen Dank, Markus.

00:30:03: Gerne.

00:30:04: Schön, dass du da warst.

00:30:05: Danke.

00:30:05: Ich sage herzlichen Dank und, ja, freue mich.

00:30:11: Wahrscheinlich machen wir noch mal was. Ja, gerne.

00:30:13: Ich habe so was im Kopf (lacht).

00:30:15: (lacht) Gerne, macht Spaß mit dir hier, danke dir.

00:30:17: Ich möchte euch einladen.

00:30:19: Alle Informationen zu Markus findet ihr

00:30:24: natürlich in den Shownotes, und möchte euch einladen, unten auf den

00:30:28: Link zu klicken und mich persönlich kennenzulernen, mal mit

00:30:32: mir ins Gespräch zu gehen über das Thema systemische

00:30:34: Arbeit, systemische Integration.

00:30:38: Ja, wie hat die Folge auf dich gewirkt?

00:30:42: Was hat sich verändert vielleicht auch bei dir?

00:30:46: Und ich freue mich mega, wenn wir uns das nächste Mal hören bei der nächsten Folge.

00:30:51: Schön, dass du dabei warst, bis dann, tschau.

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