#17: Addieren oder Subtrahieren – Welche Coachingmethode bringt dich wirklich weiter?
Shownotes
Was ist der beste Weg, um Blockaden zu lösen? Viele Coachingansätze setzen auf das Addieren – neue Routinen, mehr Disziplin, stärkere Mindset-Übungen. Doch ist das wirklich nachhaltig? Oder wäre es nicht effektiver, alte Muster direkt an der Wurzel aufzulösen – also zu subtrahieren?
In dieser Episode erfährst du: ✅ Warum manche Lösungsstrategien nur oberflächlich wirken. ✅ Wie du erkennst, ob du in deinem Business eher addierst oder subtrahierst. ✅ Warum das Auflösen der Ursache oft die nachhaltigere Methode ist. ✅ Wie du diese Prinzipien auf dein Unternehmertum überträgst.
Lass uns gemeinsam herausfinden, welche Coachingmethode für dich die richtige ist! 🔥
🎧 Jetzt reinhören: www.andreas-zettel.de/podcast
Herzliche Grüße dein Andreas.
Shownotes
✅ Schick mir deinen Kommentar zur Folge: post@andreas-zettel.de
✅ Jetzt Erstgespräch buchen
Transkript anzeigen
00:00:00: Addieren oder subtrahieren.
00:00:03: Was ist die beste Coachingmethode für dich?
00:00:08: In dieser Folge geht es um, ja, eine Art Philosophie im Coachingbereich
00:00:13: und ich möchte dich hier einladen, wirklich
00:00:17: bei dir mal reinzuspüren, was für dich denn die wirkliche beste Methode
00:00:22: ist im, ja, im Coachingansatz.
00:00:26: Für mich gibt es zwei.
00:00:28: Das eine ist das Addieren, also etwas dazutun, und das andere ist subtrahieren,
00:00:33: etwas wegnehmen in einem Coachingprozess.
00:00:37: Und die Coachingprozesse sind aber auch übertragbar in dein Unternehmertum.
00:00:44: Das heißt, es ist eine bestimmte Art und Weise zu denken, zu arbeiten und
00:00:51: Dinge zu lesen, Probleme zu lösen.
00:00:53: Und hier hatte ich spannenderweise ein ganz, ganz tolles Gespräch mit einem
00:01:00: Coachingkollegen, der mir erzählt hat, es gibt Business Coaches,
00:01:05: die quasi ein Coaching nennen und in dem Coaching Lösungen aufzeigen.
00:01:11: Das heißt, der Kunde hat ein Problem, das heißt, es gibt eine Aufgabenstellung, es
00:01:17: gibt eine, puh, ich habe das und das Problem mit dem und
00:01:20: dem Mitarbeiter und dann gibt es eine Lösungsfindung.
00:01:23: Und diese Lösungsfindung ist dann so, dass quasi dieses Coachingproblem, was
00:01:29: im Raum steht, also diese Blockade, diese Angst oder Hindernis oder Hürde
00:01:36: umschifft wird.
00:01:37: Das heißt, es wird gar nicht behandelt, was das eigentliche Problem ist,
00:01:42: sondern es gibt halt einen anderen Weg.
00:01:44: Das heißt, du hast- auf einer Straße hast du Stau und auf der anderen Straße hast du
00:01:49: keinen Stau und nimmst die andere Straße.
00:01:51: Das funktioniert natürlich.
00:01:53: Also es ist ein Weg, aber es hat weniger mit dem Thema Coaching zu tun.
00:02:01: Auflösungsarbeit, lösungsorientiertes, ja, Bearbeiten des Problem, der Ursache.
00:02:09: So, und das ist ein klassisches Beispiel, Lösungen zu finden, kennst
00:02:15: du aus seinem Business.
00:02:16: Der eine Weg funktioniert nicht, du suchst einen anderen Weg.
00:02:21: In meinem Ansatz in meiner Welt ist es so, dass du viel mehr Potenzial,
00:02:28: viel mehr Perspektiven, viel, viel mehr Wahlmöglichkeiten bekommst, wenn du
00:02:36: schaust, warum funktioniert dieser Weg nicht?
00:02:39: Ja, also du baust ein Business auf und sagst: Okay, warum funktioniert
00:02:43: dieser eine Weg nicht?
00:02:45: Ne, also nicht dich daran aufreiben, sondern reinspüren und
00:02:49: zu gucken: Ah, okay.
00:02:51: Der Weg funktioniert nicht, weil es passt nicht zu mir, also dieser Weg
00:02:56: ist zum Beispiel nicht mein Weg.
00:02:59: Ah, okay, ich weiß nächstes Mal, ich muss diese Art und Weise dieses Weges oder
00:03:05: dieser arbeit oder in der Produktion oder wie auch immer,
00:03:09: dieser Lösungsfindung, das ist nicht mein Weg.
00:03:12: Okay.
00:03:13: So, dann gibt es auf der anderen Seite die Möglichkeit zu sagen,
00:03:18: okay, was wäre dann der Weg?
00:03:20: Und da reinzuschauen.
00:03:21: Also das bedeutet für dich auf jeden Fall, du bekommst, wenn du
00:03:27: dieses Problem nicht umschiffst, viel mehr Möglichkeiten, viel mehr
00:03:32: Perspektiven und bist freier, bist flexibler, bist
00:03:37: entspannter und kannst sagen, okay, ich reagiere auf die Themen miit dem maximalen
00:03:45: Potenzial, was du in diesem Moment hast, also mit der maximalen Flexibilität,
00:03:49: was du in diesem Moment hast.
00:03:53: Im Coachingkontext, also wenn du dir wirklich dieses Problem anschaust, dann
00:03:57: gibt es zum Beispiel das Thema Addieren.
00:04:00: Addieren bedeutet, du gibst etwas hinzu.
00:04:05: Dieses hinzu bedeutet für mich, du legst etwas obendrauf.
00:04:11: Also du hast eine Ursache, du hast ein Problem und du legst etwas drüber.
00:04:18: Bedeutet, du gehst mit- für mich, also immer aus meiner Welt gesprochen, ne, also
00:04:24: es gibt unterschiedliche Perspektiven darauf.
00:04:26: Es gibt unterschiedliche Argumentationen darauf.
00:04:28: Ich möchte hier wirklich diese- den Raum aufmachen, weil
00:04:34: hier natürlich viele Ansätze im Markt sind und ich dir halt meinen kommuniziere,
00:04:42: meine Art zu denken, zu leben und zu arbeiten dann auch mit meinen Kunden.
00:04:49: Das heißt im Addieren gehst du drüber, das heißt,
00:04:54: du schaust nach einem Konzept, was dir hilft, über einen bestimmten
00:04:59: Schmerzpunkt zu gehen.
00:05:01: Das heißt zum Beispiel, du machst keinen Sport und die Motivation für Sport ist
00:05:07: nicht da und dann gehst du- du sagst, okay, und ich stelle mir zwingend morgens
00:05:12: um sechs den Wecker, dann gehe ich Eisbaden, dann
00:05:18: trockne ich mich ab und dann gehe ich mindestens 30 Minuten laufen.
00:05:21: So, das machst du jeden Morgen.
00:05:23: Du zwingst dich, also du gehst über einen bestimmten Widerstand rüber,
00:05:28: das heißt, du legst etwas drüber.
00:05:30: Zweites Beispiel in dem Bereich ist, du, ja, hast ein, was nehmen wir denn,
00:05:37: ein Selbstbewusstseinsproblem.
00:05:41: Das heißt, du hast in bestimmten Situationen, bei Präsentationen, bei
00:05:46: Kundenterminen oder sowas, nimmst du dich manchmal zurück oder wie auch immer und
00:05:50: willst eigentlich viel präsenter sein.
00:05:52: Das heißt, da gibt es die Methode, die (lacht)- du stellst dich morgens hin,
00:05:57: machst die Siegerpose eine Minute lang.
00:05:59: Ja, es gibt eine körperliche Reaktion.
00:06:03: Und die körperliche Reaktion überstimmt dann dein Gefühl, wenn
00:06:07: du es ständig machst.
00:06:09: Oder wenn du ständig Chaka machst oder ständig diese Mindset-Arbeit machst,
00:06:14: dann kommt das auch.
00:06:15: So, das heißt, du überlagerst mit dieser Art die Hände hoch zu halten,
00:06:21: diese Siegerposition zu machen, zu sagen: Ja, und mal spüren, kannst du ruhig
00:06:26: mal ausprobieren, ist eine coole Übung.
00:06:28: Stell dich mal hin morgens, Sonnenaufgang, wirklich hin und: Sieger.
00:06:32: Und dann merk und spür mal was, was sich verändert und es verändert
00:06:36: sich definitiv was.
00:06:37: Es ist ein: Ich bins. Okay?
00:06:42: Also funktioniert, ne.
00:06:44: Heißt nicht, dass es nicht funktioniert.
00:06:46: So, das heißt, du legst über dein grundsätzliches Gefühl, deine
00:06:49: grundsätzliche Emotion, deine Blockade, deinen Mangel oder wie auch immer, deine
00:06:53: Angst, legst du etwas drüber, damit es funktioniert.
00:06:56: Das heißt, du veränderst den Kopf, den Geist und, na, veränderst über
00:07:00: diesen Geist deine Energie.
00:07:03: Funktioniert an dieser Stelle, ganz klar kommuniziert meinerseits.
00:07:07: Das andere ist das Subtrahieren und das ist meine Art, meine Philosophie,
00:07:15: zu schauen: Okay, hey, ich habe irgendwo eine Blockade.
00:07:21: Ich habe einen Glaubenssatz, ich habe eine Angst.
00:07:22: Ich habe irgendwo ein, ja, einen Mangel in mir.
00:07:28: So, und dann ist für mich die Frage, wo ist die Ursprungssituation?
00:07:35: Also wann ist dieser Mangel entstanden?
00:07:37: Wann ist die Angst entstanden, wann ist die Blockade entstanden?
00:07:39: Dieser Glaubenssatz, wo ist der in deinem System verankert?
00:07:46: Ja.
00:07:46: Also nicht in deiner Wesensebene, sondern in deinem menschlichen System.
00:07:49: Wo ist dieser verankert?
00:07:51: Wo ist aus einer Situation ein Gefühl geworden?
00:07:54: Also wo hat diese Kopplung stattgefunden?
00:07:57: Das bedeutet für mich, in meiner Arbeit, ich mache mich auf die Suche.
00:08:01: Ich spiele Detektiv mit meinen Kunden gemeinsam.
00:08:04: Und dann schauen wir und nehmen diese Ursprungs- und
00:08:07: klären diese Ursprungssituation.
00:08:09: Das heißt, wir heilen diese Ursprungssituation, wir
00:08:13: lösen diese Ursprungssituation auf und schauen, dass das gelöst ist.
00:08:21: Gehen auch da in die Vergangenheit ganz tief rein und schauen, ob
00:08:26: das dann wirklich fein ist.
00:08:28: So, wenn diese Ursprungssituation gelöst ist, gibt es dieses Gefühl des Mangels
00:08:35: oder der Angst oder der Blockade oder wie auch immer, nicht mehr.
00:08:38: Das heißt, es wird aus dem System rausgelöst,
00:08:42: es wird subtrahiert aus dem System.
00:08:45: Für mich persönlich ist es der nachhaltigere Ansatz.
00:08:50: Bedeutet, wenn etwas weg ist, ist es weg.
00:08:53: Klar kannst du es wieder durch Gedanken, durch Ängste, durch Muster,
00:08:56: Systeme wieder reinbringen.
00:08:58: Das geht, logisch.
00:09:00: Aber es ist aus dem System raus, es ist gelöst, es ist losgelassen.
00:09:08: Sehen, annehmen, loslassen.
00:09:11: Und das ist für mich eigentlich dieses: Oh, okay.
00:09:19: Dein Denkzettel für diese Folge ist, für dich mal reinzuschauen und für dich
00:09:24: mal zu prüfen, wo arbeitest du in deinem Business, in deinem Unternehmen?
00:09:31: Addierend oder subtrahierend?
00:09:34: Also wo suchst du vielleicht, dritte Möglichkeit, eine Lösung?
00:09:38: Also wo suchst du einen anderen Weg und lässt diesen Weg einfach-
00:09:42: schiebst du auf die Seite?
00:09:44: Sei hier mal wirklich ehrlich mit dir (lacht) und zwar richtig ehrlich
00:09:48: und schreib es dir mal auf.
00:09:50: Beobachte dich mal ganz neugierig und schau mal so dieses Verhältnis, okay, wo
00:09:56: gehe ich in diese Ursprungssituation rein oder wo schiebe ich die
00:10:00: Ursprungssituation auf die Seite?
00:10:01: Oder dritte Möglichkeit ist, wo addiere ich was, also wo lege ich was drüber?
00:10:08: Ich nenne es Chaka, also wo mache ich mehr, damit das unten drunter, was weniger
00:10:13: ist, quasi nicht mehr sichtbar ist?
00:10:17: Prüf das mal für dich.
00:10:18: Würde mich sehr interessieren, was da bei dir rauskommt.
00:10:23: Zusammengefasst, es gibt unterschiedliche Möglichkeiten,
00:10:28: einen Coachingprozess, einen Auflösungsprozess zu machen, zu gestalten.
00:10:35: Es gibt ganz, ganz viele Ansätze.
00:10:39: Die Frage ist, was ist für dich der richtige?
00:10:42: Und was ist für mich, in meiner Arbeit, mit meinen Kunden, mit meinen Klienten,
00:10:47: der richtige Weg, um nachhaltigen maximalen Erfolg zu erreichen?
00:10:53: Bedeutet, auch hier gibt es wieder ganz viele Wege.
00:10:55: Meine Empfehlung ist ganz klar das Subtrahieren,
00:10:59: das heißt, die Herausforderungen zu sehen, wahrzunehmen, diese
00:11:07: Ursprungssituation, diesen Ursprungsimpuls, das, was im System da
00:11:13: ist, herauszulösen, aufzuarbeiten und zu klären
00:11:20: und da wieder eine Kraft reinzubekommen, eine Klarheit reinzubekommen, eine Power
00:11:24: reinzubekommen, und dann lösen sich auch andere Ketten.
00:11:31: Ich möchte dich bitten, in dieser Folge dir meine Meinung zu sagen.
00:11:37: Schreib mir eine Nachricht und, ja, sag mir, wie es dir ergangen ist.
00:11:43: Sag mir gerne, was für Herausforderungen du hast.
00:11:46: Und ja, vielleicht lass uns auch darüber sprechen.
00:11:52: Ich freue mich von Herzen, dass du dabei warst.
00:11:53: Und ja, bis bald, dein Andreas.
Neuer Kommentar